Skoda Aufzüge GmbH
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Modernisierung einer Anlage

Umbauten/Modernisierung Ihrer Aufzuganlage

  • Antrieb und Steuerung
  • Geregelter Türantrieb
  • Zugangskontrolle mit Lichtgitter
  • Positionssysteme
  • Lastmesseinrichtungen
  • Schachtbeleuchtung
  • Intercom Systeme
  • Fernnotrufanlagen

Antrieb und Steuerung

Auf dem Gebiet der Aufzugssteuerung und der Antriebsregelung hat es in den letzten Jahren viele technologische Neuerungen gegeben, die die Zuverlässigkeit und Sicherheit erhöhen, den Fahrkomfort deutlich verbessern und den Energieverbrauch senken. Mit einer neuen Antriebsregelung kann man in einem alten Aufzug, der mit nur einer oder zwei Geschwindigkeiten läuft, den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöhen. Nach der Modernisierung des Antriebes und gegebenenfalls der Steuerung fährt die Anlage sanft an, beschleunigt angenehm und bremst wieder sant ab. Mit einer Antriebsregelung erreicht man eine hohe Anhaltegenauigkeit der Kabine in der Haltestelle, gefährliche Stufen werden vermieden und die Stolpergefahr reduziert Vor allem die alten Relaissteuerungen werden mit zunehmendem Alter durch die verbrauchten elektronischen Komponenten immer störungsanfälliger.

  • Jede Steuerung wird individuell für jedes Projekt konstruiert und gefertigt.
  • Umfangreiche Energiesparfunktionen für den Betrieb des Aufzugs
  • Sonderhardware für spezielle Anforderungen
  • Steuerungen in Edelstahlschränken
  • Steuerungen in sehr schmalen Ausführungen zum Beispiel für triebwerksraumlose Aufzüge uvm.
  • Sondersoftware für spezielle Funktionen wird »just in time« parallel zur Fertigung der Steuerung entwickelt
  • Die Steuerungen zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus.
  • Hohe, zertifizierte elektromagnetische Verträglichkeit z. B. durch die Verwendung metallischer Kabelkanäle.
  • Schallschutz: Alle Hauptschütze und die Montageplatte werden durch spezielle Gummipuffer getragen. Auf Wunsch wird der gesammte Schaltschrank mit Schallschutzmatten ausgeschlagen.
  • Modularität: Unterschiedliche Ausbaustufen der Systeme sowie die Vernetzung zu Komponenten auf der Kabine und im Schacht ermöglichen eine einfache individuelle Anpassung des Systems vom Einzelaufzug mit 2 Haltestellen bis zur 8er-Gruppe mit 64 Haltestellen.
  • Ferndiagnose: Jede Steuerung ist DFÜ-fähig.



Gegegelter Türantrieb

Nahezu 85 Prozent aller Störungen einer Aufzugsanlage treten bei den Türen auf.
Ursächlich hierfür sind oftmals der unsachgemäße Umgang seitens der Benutzer aber auch äußere Einflüsse führen zum Betriebsausfällen.
Um diese zu minimieren kommt es darauf an von Anfang an hochwertige Komponenten einzusetzen.
Auf dem freien Markt gibt es eben diese hochwertigen Komponenten; und wir setzen sie konsequent ein.
Das bietet Sicherheit und Komfort für die Fahrgästen, verlängert die Lebensdauer der Türen und verringert den Serviceaufwand, was letztlich Kosten spart.

Viele alte Türen weisen noch einen alten, ungeregelten Motor als Antrieb auf. Eine Umrüstung auf einen geregelten Türantrieb bring erhöhten Kompfort und größere Laufruhe. Die Regelung erlaubt eine freie Einstellung der Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten.

Lichtgitter

Wo der nachträgliche Einbau einer Kabinenabschlusstür nicht möglich ist, kommen zur Erhöung der Sicherheit Lichtgitter zum Einsatz. Diese Lichtgitter, oft auch Lichtvorhänge genannt, überwachen die ganze Türhöhe, so dass ältere Menschen oder Behinderte vom Sicherheitssystem erkannt werden. Ein vollautomatisches Infrarot-Lichtgitter ist eine technisch hoch entwickelte Komfortkomponente für die berührungslose Türüberwachung in Aufzugsanlagen und deckt alle Anforderungen ab.

Das komplette Lichtgitter besteht aus jeweils einer eleganten, formstabilen Sender-und Empfängener leiste mit voll integrierte Auswerteelektronik. Der Profilquerschnitt der Lichtleisten beträgt lediglich ca. 10 x 28 mm. Ein Lichtgitter arbeitet mit getaktetem Infrarotlicht und bietet somit äußerste Fremdlichtsicherheit. Durch die Vielzahl paralleler und gekreuzter Infrarot-Lichtstrahlen wird zudem eine sehr hohe Auflösung erzielt. Die Überwachungshöhe von 1028 mm entspricht der EN 81-70 und ist somit zugelassen für behindertengerechte Aufzüge. Schon die Unterbrechung nur eines IF-Lichtstrahles zwischen Sender. und Empfängerleiste durch kleinste Objekte bewirken ein Schalten der Lichtleiste.
Beim universellen Einbau Lichtleiste ist lediglich darauf zu achten, dass die Lichtstrecke komplett frei ist. Die Signalstärke der einzelnen Lichtkanäle wird fortlaufend automatisch geregelt. Dadurch wird eine den Betriebsbedingungen entsprechende, ob im statischen oder dynamischen Betrieben, optimale Sensorleistung im Schutzbereich des Kabineneingangs sichergestellt, sowie die Dejustierungen und Verschmutzungen kompensiert.



Positionssysteme

Die Erfassung der exakten Fahrkorbposition durch ein absolutes Positioniersystem ist zeitgemäß und kann durch verschiedene Messsysteme erfolgen. Herzstück der Kollmorgen APS ist ein Absolutwertgeber, welcher mit Hilfe einer speziell entwickelten Edelstahlmechanik an der Führungsschiene befestigt und von einem im Schacht gespannten und an der Kabine und Gegengewicht befestigten Zahnriemen angetrieben wird.
Das hochwertige Positioniersystem ist über eine serielle Schnittstelle mit dem Mikroprozessor der Steuerung verbunden. Die Position der Kabine wird millimetergenau übertragen. Nach Stromausfall erkennt die Steuerung die exakte Kabinenposi-tion so das eine Resetfahrt entfällt. Die Haltegenauigkeit beträgt ± 5 mm. Die Nutzung eines Zahnriemens bietet gegenüber anderen Methoden der Messung wie Lichtwellen, Drähte etc. den Vorteil der einfachen und fehlerfreien Montage, sowie der schnellen Inbetriebnahme. Die eingesetzten Zahnriemen haben spezialverseilte Drahtzugstränge und eine atypische L-Teilung für einen schlupffreien und ruhigen Riemenlauf. Die massive Bauweise aus Edelstahl und die Entlastung der beweglichen Teile machen das System äußerst langlebig und wartungsarm.

Vorteile
•Verkürzte Zahnriemenlänge = Schachthöhe
•Komplett vormontiertes System
•Montagefreundlichkeit
•1-Mannmontage
•Optionale Umlenkmöglichkeit bei fehlendem Gegengewicht
•Sehr robuste Bauweise aus Edelstahl
•Neuartiger Zahnriemen und beschichtete Rollenlaufflächen für mehr Laufruhe
•Kraftlose Kopplung des Gebers minimiert Lagerverschleiss und Wellenschäden des Encoders
•Einfacher Geberaustausch ohne Zahnriemenablage
•Passend für Personenaufzüge und Lastaufzüge

Technische Daten

•Geberrollendurchmesser d=120 mm
•Maximale Förderhöhe: 100,00 m
•Maximale Nenngeschwindigkeit: 3,0 m/s

Zahnriemen
•Spezialzahnriemen b=10 mm für die konfektionierten Lieferlängen: 30 m, 40 m, 50 m, 60 m, 70 m, 80 m, 90 m, 100 m, 110 m
•Berechnung der erforderlichen Riemenlänge: Förderhöhe +12 m
•Beispielrechnung für 50 m Förderhöhe: 50 m + 12m = 62 m => 62 m Zahnriemenlänge






Führungsschinengeber

Diese Baugruppe dient zur Wegmessung der Aufzugkabine mit Hilfe eines Reibrades an der Führungsschiene. Hierzu wird der von der Kabine zurückgelegte Weg durch einen Inkrementalgeber in Signale für die digitale Schachtkopierung umgesetzt (DSK ist steuerungsseitig Voraussetzung für den Einsatz). Das Gebersystem ist für eine max. Fahrgeschwindigkeit von 1,6 m/s ausgelegt.
Die Baugruppe ist speziell für den einfachen und schnellen Einbau zusammen mit dem Magnetschalterblock optimiert. Sie wird auf dem Magnethalterblech so positioniert, dass das Reibrad mit einer Vorspannung an der Führungsschiene anliegt. Der Reibradbelag ist für den Kontakt mit gefetteten oder geölten Flächen ausgelegt. Der Einbau der wartungsarmen Baugruppe ist sowohl bei Rollen- als auch Gleitführungen möglich.Insgesamt ist es eine sichere, einfache und kostengünstige Lösung, bei Neubau und Modernisierung der Aufzugsteuerung die digitalen Signale für die Positionsmessung zur Verfügung zu stellen.

Technische Daten
•Maximale Impulszahl: 1.500
•Gehäuse: Ø 40 mm, L 33,5 mm
•Welle: Ø 6 mm, L 13 mm
•Maximale Drehzahl: 12.000 U/min
•Lagerlast: max. 80 N radial, 50 N axial
•Ausgangskanäle: ABN, ABN inv.
•Grenzfrequenz: 200 kHz
•Betriebsspannung: 4,75 - 5,5 V DC, 10 - 30 V DC
•Temperaturbereich: -20°C ... +80°C
•Messrad U: 200 mm, Breite 12 mm
•Bohrung 6 mm, Hytrel geriffelt


Magnetschalterkopierung

Das Kopier System enthält alle Komponenten für eine einfache und schnelle Montage im Aufzugschacht. So sind die Magnete für alle Kopierwerksignale, wie Bündig AUF/AB, Zone, Korrektur OBEN/UNTEN usw., bereits auf Aluminiumblechen vormontiert.Auch die Positionierung mit Hilfe der beigefügten Profil-Schienen ist denkbar einfach. Die Magnetschalterblöcke erfassen die Kopierwerksinformationen und stellen sie der Steuerung zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt Sie bei der Installation eine ausführliche, technische Beschreibung mit zahlreichen Montagebeispielen.

Systemkomponenten
•vorgefertigte Magnethalter für die Kopierwerksignale (einschließlich der Magnete):
- Zone und Bündig AUF / AB
- Impuls AUF / AB
- Korrektur OBEN / UNTEN
- Vorendschalter OBEN / UNTEN

•Zubehör für die Befestigung der Magnethalter an die Führungsschiene

•2 alternative Magnetschalterblocksysteme:
Magnetschalterblöcke mit 6, 4 oder 2 Magnetschaltern für die Montage
rechts oder links der Führungsschieneoder
oder
Magnetschalterblock mit 4 oder 2 Magnetschaltern für die Montage über den Führungsschienen

•Magnetschalterblock mit 2 Magnetschaltern zur Erweiterung der Magnetschalterblöcke
•steckbares Anschlusskabel (10 adrig), Länge [m]: 2, 3 oder 5


Lastmesseinrichtung

Die Kabine ist üblicherweise über Dämpferelemente, Federn oder Schwingmetalle mit den Tragseilen verbunden. Sowohl die Dämpferelemente als auch die Träger des Kabinenrahmens verändern je nach Beladung der Kabine ihre Länge. Die Längenmessung mit Hilfe der KLM ermöglicht eine zuverlässige Ermittlung des Beladungsgewichtes. In der Regel werden der Aufzugssteuerung maximal drei Beladungszustände, Minder-, Voll- und Überlast gemeldet. Soll die Aufzugssteuerung flexibler auf den Beladungszustand reagieren, muss die Information über das in der Kabine befindliche Gewicht wesentlich genauer sein.Das Lastmesssystem gibt es je nach eingesetztem Geber und Messmethode in zwei Varianten.

Induktiv
Bei dieser Variante wird die Last mit Hilfe eines induktiven Wegsensors gemessen.
Diesen analogen Geber gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nachdem welche Wegstrecke gemessen werden soll. Es sind Sensoren mit einem maximalen Messweg von 4 mm bis 15 mm lieferbar. Somit kann flexibel auf die verschiedenen Härten der Dämpferelemente reagiert werden.

Dehnungsaufnehmer
Bei der zweiten Variante erfasst das Gebersystem über einen Dehnungsaufnehmer die Längenveränderung in den Tragelementen der Kabine, z. B. der Querträger des Kabinenrahmens. Beide Geber übertragen die erfassten Messdaten direkt an eine zugehörige Auswerteeinheit. Diese wird über den S-LON-Feldbus mit der Steuerung verbunden. Die Auswerteeinheit ist, dank moderner Elektronik, in einem kompakten Gehäuse mit den Abmessungen B x H x T; 25 mm x 72 mm x 62 mm untergebracht und kann geschützt in den Kabinenklemmkasten integriert werden.An der Auswerteeinheit wird über eine LED angezeigt, ob der Messwert, den der Sensor liefert, innerhalb des erlaubten Bereiches liegt. Diese Information dient dem Monteur bei der Montage des Sensors als Hilfestellung. Abschließend kann die Einstellung der Lastmesseinrichtung komfortabel über das Menü der Steuerung vorgenommen werden. Diese Variante ist ein sinnvolles Bauteil für mehr Fahrkomfort, welches sich auch sehr gut für eine Nachrüstung eignet.

Schachtbeleuchtung

Gemäß EN 81-1/2 wird der Einsatz einer Beleuchtung in Aufzugschächten gefordert und hinsichtlich der Beleuchtungs-stärke reglementiert.
Unsere Schachtbeleuchtung entspricht diesen speziellen Anforderungen und berücksichtigt insbesondere die Erfordernisse der Norm hinsichtlich Beleuchtungsstärke und Montageabstand. Das Beleuchtungssystem zeichnet sich speziell durch seine Montagefreundlichkeit aus und ist darüber hinaus äußerst kostengünstig verfügbar. Anhand der Etagenzahl und der Schachthöhe der Anlage werden die Anzahl der benötigten Leuchtkörper und deren Montageabstand festgelegt.
Hierbei kommt ein neuartiges Stecksystem mit Zugentlastung zum Einsatz, welches die wirtschaftliche und flexible Projektierung ermöglicht. Der fertige Beleuchtungsstrang wird komplett mit den vorkonfektionierten steckbaren Kabeln, den Leuchtstofflampen sowie dem für die Montage nötigen Befestigungsmaterial geliefert. Die Befestigung im Schacht erfolgt über am Gehäuse der Lampen angebrachte Montageplatten mit Langlöchern und Schlagdübeln. Die Lampe muss für die Montage nicht geöffnet werden. Nach der Installation werden die Leuchtkörper nur noch mit der Spannungsversorgung verbunden und das System ist einsatzbereit.

Technische Daten
•schnelle und einfache Installation der Lichtleiste durch außenliegende Montageplatten
•für die Montage und den elektrischen Anschluss kein Öffnen der Lichtleiste notwendig
•Lieferung komplett mit Montagematerial
•flexible Positionierung der Lichtleiste durch vorkonfektionierte 2 m Verbindungsleitung
•auf das Schachtmaß abgestimmte Kabellängen der Spannungsversorgung
•Steckverbindung mit Zugentlastung zur Spannungsversorgung
•optionaler Splitterschutz für das Leuchtmittel
•optionaler Kabelkanal für die Leitungen der Spannungsversorgung (EN 81 1/2, Kap. 13.5)
•einfache und schnelle Projektierung
•unter Berücksichtigung der Vorgaben aus EN 81 1/2 (Kap. 5.9)


Intercom-Systeme

Die Kabinensprechstelle bildet zusammen mit der analogen Telefoneinheit und dem Netzteil Intercom System. Diese Gegensprechanlage wurde praxisgerecht und speziell für die Benutzung in Aufzügen entwickelt. Die Sprechstelle ist für die Montage in einem Kabinentableau oder Paneel vorgesehen. Um ein durchgängiges Design zu gewährleisten, sind die Abmessungen so gewählt worden, dass sie problemlos hinter das Lochbild der gängigsten Notrufsprechstellen passt.
Die Sprachqualität ist auch beim Betrieb des Aufzuges klar und deutlich. Die Kommunikation vom Kabinendach z. B. bei der Montage oder Wartung des Aufzuges ist
gut wahrnehmbar möglich. Das Gerät ist schnell und einfach zu montieren und ist perfekt in die übrigen Steuerungs- und Tableauprodukte integriert.

Notrufanlagen

Das Notrufsystem ist keine Komponente, die losgelöst von einer empfangenden und permanent besetzten Stelle betrachtet werden kann. Eine so genannte NotrufServiceleitstelle muss die geeignete Technik und ausreichende Kapazitäten vorhalten, um die Forderungen der Normen erfüllen zu können. Dabei sind Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in die Systemstrukturen unerlässlich- insbesondere wegen Datensicherheit. Nur so kann letztendlich sichergestellt werden, dass eingeschlossenen Personen effektiv und schnell durch eingeleitete Interventionsmaßnahmen geholfen wird. Durch den die Aufschaltung auf unsere Notrufzentrale kann diese Verpflichtung der Aufzugsverordnung auf uns übertragen werden.

Lesen Sie hierzu bitte hier weiter.....