Skoda Aufzüge GmbH
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Seilaufzug

Beim Treibscheibenantrieb werden die Tragseile über eine angetriebene Rolle, die Treibscheibe, geführt. Das eine Seilende ist dabei an dem Fahrkorb, das andere an einem Gegengewicht und nicht wie oftmals vermutet an der Treibscheibe befestigt.
Der Treibscheibe kommt bei deiesem Antriebsprinzip dennoch eine "tragende" Rolle zu.
Beim Umlenken des Tragseiles wird dieses durch die Reibung und Einpressung (Zugspannung) in die Rille der Treibscheibe gepresst und damit gehalten. Bei einem Treibscheibenaufzug können nahezu beliebig lange Tragseile verwendet werden.
Einsatzgebiet dieser Variante ist in der Regle dort, wo große Förderhöhen realisiert werden müssen.

STRG_26

Seitens der elektrischen Steuerung ermöglichen Frequenzgeregelte, digitale Antriebe für ein ruckfreies Beschleunigen und Abbremsen des Fahrkorbes, bauliche Komponenten zur Schwingungsdämpfung und Schalldämmung tragen zu einem hohen Fahrkomfort bei.

für maschinenraumlose Aufzüge

Selten gab es in der Aufzugindustrie ähnlich dynamische technische Veränderungen wie sie derzeit durch den verstärkten Einsatz von maschinenraumlosen Aufzuganlagen forciert werden. Anders als bei Entwicklungssprüngen der Vergangenheit, sind bei Konzepten für maschinenraumlose Aufzüge nahezu alle Gewerke von der Mechanik über die Antriebstechnik bis hin zur Steuerungstechnik Bestandteil des innovativen Prozesses.

Es wurden in den letzten Jahren unterschiedliche kundenspezifische maschinenraumlose Steuerungskonzepte entwickelt. In enger Anlehnung an die EN81-1/2 A2 sind sowohl elektromechanische als auch softwaretechnische Innovationen realisiert worden. Eine speziell entwickelte Bedieneinheit innerhalb des Schaltschrankes unterstützt alle notwendigen Funktionen für die Personenbefreiung und wiederkehrende Prüfungen. Softwaresequenzen überwachen die Einhaltung der durch die Norm vorgeschriebenen Grenzwerte und generieren ggf. Warnhinweise. Ferner hat Kollmorgen für die Inbetriebnahme des MRL - Aufzuges ein spezielles Menü in Anlehnung an die Prüfanweisungen der EN 81-1/2 Anhang D entwickelt. Der Bediener wird durch die einzelnen Punkte der Inbetriebnahme geführt und über die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen informiert. Eine ausführliche Dokumentation, welche die besonderen Prüfanforderungen maschinenraumloser Konzepte reflektiert, rundet das System ab. Hierdurch wird die Inbetriebnahme der Aufzuganlage erheblich vereinfacht und beschleunigt, was sich positiv auf Installations- und Prüfkosten auswirkt.